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Sattel- & Leder-Aufbereitung

Für alle Leder-Freunde, die Ihr gutes Stück in neuem Glanz erscheinen lassen wollen.

Hannoveraner 6 Jahre im vollem Gallopp auf der Weide ©Roswitha Emrich

Ein über 20 Jahre alter Hennig Dressursattel (Maßanfertigung) wurde von mir, nach der Überprüfung und Anpassung vom Sattler, aufbereitet. Er wurde mehrfach gereinigt, gefärbt und imprägniert (gefettet).

linke Seite  vorher

linke Seite nachher

linke Pausche vorher

linke Pausche nachher

rechte Seite vorher

rechte Seite nachher

linke Pausche vorher

linke Pausche nachher

Sattel von hinten vorher

Sattel von hinten nachher

Sattel von unten vorher

Sattel von unten nachher

Brauner County Dressur-Sattel

Aufbereitung Reitsattel

  • 1. Reinigung des Leders. Mit einem Leder-Spezialreiniger wird das Leder vom Fett und anderen Verunreinigungen befreit. Der Sattel muss dann an der Luft trocknen, damit das Leder nicht austrocknet und rissig wird (keine Wärmebehandlung).
  • 2. Farbaufbereitung: Sattel wird wieder neue gefärbt, durch vorsichtiges einreiben der Farbe mit einem weichen Schwamm bzw. Tuch. Nach der Färbung muss der Sattel wieder an der Luft trocknen.
  • 3. Abschliessend wird das Leder mit einem natürlichen Lederfett (keine Chemie) versiegelt bzw. imprägniert.


Die Pflegebedürfnisse jedes Ledererzeugnisses sind individuell. Sie hängen davon ab, wie ein Leder hergestellt wurde, wie es verarbeitet ist, wozu es verwendet wird, wie alt es ist und nicht zuletzt auch davon, wie intensiv es beansprucht wird, also Verschleiß und Umwelteinflüssen ausgesetzt ist.


WICHTIG Sattelpflege:

Die Pflegeanforderungen an einen Reitsattel variieren mit der Intensität seines Einsatzes. Reitsättel sind mechanischer Beanspruchung ebenso ausgesetzt wie der Einwirkung von Schweiß, Hautfetten und allgemeinen Anschmutzungen. Daher sollte ein Sattel nach jedem Ritt zunächst mit einem feuchten, nicht nassen Tuch leicht abgewischt werden; wöchentlich (bzw. nach etwa fünf Ritten) sollte eine gründlichere Reinigung mit spezieller Sattelseife sowie eine Rückfettung des Leders folgen. Ungepflegte Sattelleder sehen nicht nur unschön aus, sondern neigen auch zu Austrocknung und Rissen (was etwa in dem Fall, dass Steigbügelriemen reißen, sogar gefährlich sein kann).


Die idealen Lagerbedingungen für Sättel sind trockene Räume mit leicht abgesenkter Raumtemperatur, gerade dann, wenn Sättel beim Reiten im Regen feucht geworden sind. Um Schimmelbefall zu vermeiden, darf die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch sein; gleichermaßen ist davon abzusehen, nasses Sattelleder mit einem Föhn oder an einer Heizung zu trocknen, da dieses Austrocknung und Schrumpfung provoziert. Der Sattel trocknet am besten langsam von allein aus.